Big Beautiful Buildings. Internationale Konferenz, 30./31.10.2018, Bochum

Hannibal Dortmund, Foto: Ben Kuhlmann

Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde

Internationale Konferenz

30. – 31. Oktober 2018
Christuskirche Bochum, Platz des europäischen Versprechens, 44787 Bochum

Veranstalter: Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege

Die Bauten und Großstrukturen, die in den Aufbruchjahren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in den europäischen Städten, und besonders zahlreich im Ruhrgebiet, errichtet worden sind, werden von der Allgemeinheit wenig geschätzt. Für dieses vielfach negative Image lassen sich verschiedene Gründe anführen. Diese reichen von einer sperrigen Materialität, einer Sanierungsbedürftigkeit bis hin zu einer mangelnden Integration in den stadträumlichen Kontext. Zugleich keimt eine neue Wertschätzung im Umgang mit den Bauten und Strukturen der Nachkriegsära auf. Die Konferenz bietet mit internationalen Beiträgen eine Plattform zur Diskussion von Hintergründen, Wahrnehmungen, Fragen der Denkmalwürdigkeit und Zukunftschancen für und nicht gegen dieses baukulturelle Erbe.

Programm:

Dienstag, 30. Oktober 2018, 

11:00 – 17:00 Uhr
Busexkursionen zu „Big Beautiful Buildings“ im nördlichen und im mittleren Ruhrgebiet in Kooperation mit Ruhrmoderne e. V

18:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur“, Foyer des Technischen Rathauses Bochum, Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum
Anmeldung unter info@mai.nrw.de

19:00 Uhr
„From big to small – Aspekte einer Stilgeschichte der Architektur der 1960er und 1970er Jahre“,
Festvortrag von Prof. Dr. Klaus Jan Philipp

(Institut für Architekturgeschichte, Universität Stuttgart) Christuskirche Bochum, Platz des europäischen Versprechens.
anschließend Empfang und Auszeichnung der Christuskirche als „Big Beautiful Building“

Mittwoch, 31. Oktober 2018

9:00–17:30 Uhr

Konferenz „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“.
Neben einem Blick auf die Nachkriegsmoderne in Europa rückt die Konferenz die Ästhetik der Nachkriegsarchitektur und die Denkmalwürdigkeit dieser Bauten und Anlagen in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung. In einer offenen Diskussion wird über unterschiedliche Herangehensweisen an den Umgang und über mögliche Zukunftsperspektiven für dieses baukulturelle Erbe beraten.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Gesamtveranstaltung oder einzelnen Bestandteilen unter www.staedtebau-denkmalpflege.de

Programm als PDF

Die Konferenz ist Teil des Projektes „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“, das gemeinsam von der TU Dortmund, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung & Bauleitplanung und der Landesinitiative StadtBauKultur NRW mit Unterstützung von zahlreichen weiteren Institutionen im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Sharing Heritage“ durchgeführt wird.

Titelbild: Wohngebäude Hannibal II, Dortmund, Foto: Ben Kuhlmann